Mittwoch, 1. April 2026

Susanne Abel, Stay away from Gretchen



Wenn ich über den Roman so schreiben wollen würde, dass meine „Einer- und Andererseitse“ halbwegs rüberkommen, würde es lang. Will ich aber nicht: lang drüber schreiben und verlinke schlicht eine der vielen anderen Rezensionen,  die es darüber schon gibt.
 
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Nachtrag: weil ich direkt im Vorwort eines neu zu lesen begonnenen und schon auf der ersten Seite viel versprechenden Buches (Beschreibung folgt natürlich, sobald fertig gelesen) folgende stimmige These finde:

„Stil ist nichts anderes als die Übereinstimmung von Inhalt und Form“

füge ich doch noch eine Anmerkung zum obigen Buch bei: an genau diesem Umstand, dass hier in meinen Augen Form und Inhalt weit auseinanderklaffen, habe ich mich beim Lesen ziemlich gerieben. Wenn auch möglicherweise der Zweck, nämlich eine schwierige und wichtige Thematik zu einer großen Leserschaft zu transportieren, das Mittel des Trivialromans heiligen mag, löst dieser Widerspruch von Inhalt und Form bei mir persönlich Widerstand aus. Weil - siehe Zitat - es gefühlt wenig vom Stil hat, den ich bei Sprache liebe.


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