Wenn ich über den Roman so schreiben wollen würde, dass meine „Einer- und Andererseitse“ halbwegs rüberkommen, würde es lang. Will ich aber nicht: lang drüber schreiben und verlinke schlicht eine der vielen anderen Rezensionen, die es darüber schon gibt.
💠
Nachtrag: weil ich direkt im Vorwort eines neu zu lesen begonnenen und schon auf der ersten Seite viel versprechenden Buches (Beschreibung folgt natürlich, sobald fertig gelesen) folgende stimmige These finde:
„Stil ist nichts anderes als die Übereinstimmung von Inhalt und Form“
füge ich doch noch eine Anmerkung zum obigen Buch bei: an genau diesem Umstand, dass hier in meinen Augen Form und Inhalt streckenweise ziemlich auseinanderklaffen, habe ich mich beim Lesen bei gleichzeitigem Gefesseltsein vom und Begeisterug für‘s Buch immer mal wieder gerieben.
Wenn auch möglicherweise der Zweck, nämlich eine schwierige und wichtige Thematik zu einer großen Leserschaft zu transportieren, das Mittel des - aus sprachlicher Warte betrachtet - Trivialromans heiligen mag, löst dieser Widerspruch von Inhalt und Form bei mir persönlich Widerstand aus. Weil - siehe Zitat - es gefühlt wenig vom Stil hat, den ich bei Sprache liebe.
🗝️

Ich habe dieses Buch vor knapp einem Jahr gelesen, weiß noch, dass ich sehr beeindruckt davon war. Lustigerweise habe ich den Moderator aber zwischenzeitlich völlig vergessen. War wohl nicht wichtig! ;D
AntwortenLöschenIch danke dir, liebe Doris! Weil ich durch deinen Kommentar erst bewusst gesehen habe, dass dieser Teil des Beeindruckt Seins, der auch bei mir stattgefunden hat, in meiner rudimentären Besprechung gar nicht auftaucht. Daher habe ich den Text nochmals editiert. Sonst wäre es echt zu einseitig gewesen. Ist eine Macke bei mir, dass ich den Fokus beim Erzählen über etwas, stärker auf das Haar in der leckeren Suppe lenke als auf die Fleischklößchen ;)
AntwortenLöschen