Gebunden, 496 Seiten
Großartige Sprachgemälde mit mehr als einem doppelten Boden enthält dieses Familienepos einer hochgradig dysfunktionalen New Yorker Familie.
Ein „ich sollte schlafen aber muss weiterlesen“-Roman.
KLAPPENTEXT:
„Endlich, endlich blitzte ein kleiner Funke Realität durch das Kraftfeld ihrer störrischen Selbsttäuschung und bescherte ihr den ersten Anflug einer Erkenntnis: dass sie zwei Erwachsene plus drei gleichzeitig entstandene Kinder waren. Fünf Menschen unter einem Dach. Aber keine Familie. Und ihr Mann, dem sie während all der Jahre längst nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hatte, war ihnen allen unbemerkt entschlüpft und verschwunden. Nicht im physischen Sinne, obwohl sein physisches Selbst jeden Abend etwas später von der Arbeit heimkam, nach immer längeren Aufenthalten in dem Lagerhaus in Coney Island oder Red Bank oder wo immer es auch sein mochte – aber sein aufmerksames, zugewandtes, sein eigentliches Selbst, das wohnte mittlerweile ganz woanders.“ — Korelitz, Jean Hanff. „¬Die¬ Nachzüglerin.“ Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, p. 71
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