Montag, 9. Februar 2026

Sven Regener, Zwischen Depression und Witzelsucht

  • ISBN: 978-3-86971-310-6, 96 Seiten 

  • Heute wurde ich von deinem Lachen geweckt!” 
  • Nicht vorwurfsvoll sagte es der beste Ehemann, sondern eher neugierig, was wohl seine ansonsten doch eher als tendenziell humorlos bekannte Gattin - also mich - am frühen Morgen eine Etage unter ihm in der Küche beim Kaffee sitzend, so schallend hat auflachen lassen.
  • Ein recht kurzes Büchlein mit einem Essay bzw. einer fachlich-theoretischen Abhandlung war es. Eigentlich ein Vorlesungsmanuskript, in dem Sven Regener das Wesen des Humors bzw. der sehr unterschiedlichen Arten von Humor in der Literatur zu ergründen und vorzustellen sucht. 
  • Am liebsten würde ich gleich die Hälfte des Textes zitieren vor lauter Begeisterung darüber, wie präzise, sachlich und fachlich sauber das Thema angegangen wird und bei alledem unterhaltsam bleibt (die Stelle, die mich am heutigen Morgen laut hat auflachen lassen .. hebe ich mir für eine spätere - vermutlich sehr viel spätere … Vorstellung eines anderen Buches vom Autoren auf. Bisher kenne ich noch keines - aber nun ist “Herr Lehmann” auf meiner Leseliste gelandet).
  • Ich belasse es bei diesem einen Zitat  (wer mag, kann ja die oben verlinkten Besprechungen anklicken ;)
  • “Humor ist sowieso beliebt. Niemand will einer sein, der keinen hat.Wer als humorlos gilt, hat schon verloren. Humor gilt als etwas Gutes. Anders der Witz. Bei Witzen unterschiedet man gerne zwischen gut und schlecht, geistreich und primitiv, verletzend und harmlos. Humorlosigkeit lässt sich kein Autor gerne unterstellen, witzig wollen aber die wenigsten sein. Für mich liegt darin ein Widerspruch.”

  • 😅

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