Abgebrochen

Abgebrochen in 2026 (von unten nach oben)

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            (Audiobook)
Erscheinungstag:
18.04.2023
ISBN:
978-3-8321-6049-4
Ausstattung:
Hörbuch zum Download
Laufzeit:
10 Stunden 07 Minuten
Buchinhalt:

Frisch getrennt und ziemlich durch den Wind kommt Libby Nicholls nach London, um bei ihrer Schwester Unterschlupf zu suchen. Der erste Mensch, den sie im Bus auf dem Weg dorthin trifft, ist Frank, ein älterer Herr. Ehe sie sichs versieht, erzählt er ihr seine Lebensgeschichte – und von einer Frau, die er vor Jahrzehnten im Bus derselben Linie kennengelernt hat: eine Frau, die ihn mit ihrem Mut, zu sich selbst zu stehen, beeindruckt hat, eine Frau, die er nie wiedersah. In den letzten sechzig Jahren ist er immer wieder mit dem Bus durch die Stadt gefahren, nur um sie zu finden. 
Libby macht es sich gemeinsam mit Dylan, Franks Pfleger, zur Aufgabe, ihm zu helfen. Doch mit Franks fortschreitender Demenz schwinden die Chancen, die Unbekannte aufzuspüren. Mehr als alles andere möchte Libby, dass Frank diese Frau, die ihn für immer verändert hat, noch einmal sieht. Aber ihre Suche zeigt Libby auch, wie wichtig es ist, ihre eigene Chance auf das Glück zu ergreifen – bevor es zu spät ist. Langsam beginnt sie, wieder Menschen in ihr Leben zu lassen, und stellt dabei fest, dass nicht immer der geradeste Weg der interessanteste ist.

War nicht so meins - nach knapp zwei Stunden abgebrochen wegen zuviel Schmonzette für mich.
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Eine Buchempfehlung meiner bisherigen Lieblings-Buchempfehlerin der Buchhandlung Lehmkuhl brachte mich darauf. Ich bestellte es in der Münchner Stadtbibliothek vor, war die erste Ausleiherin dieses Exemplars und entschloss mich auf Seite 54, es abzubrechen. 
Weil es mich schlicht gelangweilt hat. Die Charaktere waren für mich nicht sichtbar, der Fortgang der Handlung interessierte mich nicht. Die Dialoge empfand ich als hölzern.

Nun freut sich hoffentlich einer der vier Vormerker des ansonsten zum großen Teil positiv besprochenen Debutromans von Rebecca Fallon darüber, es deutlich früher zu bekommen als die vorraussichtliche Verfügbarkeit bisher angezeigt hat.

Aus dem amerikanischen Englisch von Juliane Zaubitzer
368 Seiten
ISBN: 978-3-86648-752-9
Erscheinungsdatum: 23.07.26

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William Somerset Maugham, Das Lied des Flusses

Geliehen, weil es im „Haus der Türen“ mehrmals erwähnt wird. Maugham schreibt über die Sammlung selber, dass es sich dabei nicht um eine Geschichte oder fertig erzählte Geschichten sondern mehr um unbearbeitete Notizen handelt, aus denen er streckenweise selber nicht mehr schlau wurde. Das merkt man. Und weil ich mich gerade auf einer eigenen Reise mit eigenen wesentlich für mich persönlich interessanteren Beobachtungen und Erlebnissen befand, konnte ich mit den gelesenen Beobachtungs-Bröckchen von vor vielen Jahren extrem wenig anfangen.


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Klappentext:

„Weisheit ist ein schillernder Begriff: Wir alle verbinden damit etwas besonders Wertvolles, wir schätzen weise Menschen und weise Entscheidungen, aber gleichzeitig spielt Weisheit in unserem Leben kaum eine Rolle. In seinem neuen Buch bringt uns Otfried Höffe die hohe Kunst der Weisheit wieder nahe. Er zeigt uns, dass sie kein unerreichbares Ideal ist, sondern ein Maßstab für das gute Leben, den wir wieder entdecken sollten.

Weisheit beschreibt eine umfassende Daseinsorientierung. In Streifzügen durch die Geschichte des philosophischen Nachdenkens, die Glücksforschungen der Psychologie und die außereuropäische Weisheitsliteratur erkundet Otfried Höffe ihre verschiedenen Gestalten. Dabei geht es insbesondere um die Lebensklugheit – die Fähigkeit, das Leben als Ganzes zu begreifen und sich den Fragen zu widmen, die Menschen tief im Innersten bewegen. Es geht um die stoische Fähigkeit, selbst die schlimmsten Widrigkeiten in Gelassenheit zu ertragen und seine Eigenständigkeit und Freiheit zu bewahren. Ebenso geht es um die Weisheit, die darin liegt, ein bestimmtes Metier oder Handwerk auf herausragende Weise zu beherrschen. Und weil nicht bloß die Frage nach dem Wesen der Weisheit, sondern auch die Suche nach Wegen, sie zu erwerben, ein allgemeinmenschliches Ziel ist, geht es auch stets darum, wie und wie weit man Weisheit lernen kann.“

Abgebrochen aus einem ähnlichen Grund wie die „stoischen Gangarten“ zwei Bücher in dieser Liste drunter. Es ist mir für meinen persönlichen Geschmack und momentanen Bedarf zu schulisch. Vielleicht nicht ganz so extrem wie das untere aber immer noch kommt zu sehr der Uniprof durch, der erstmal katalogisiert, gegenüberstellt und … ja, unterrichtet eben. Ist nicht per se was schlechtes - ganz im Gegenteil. Aber gerade nicht meins. Erhofft hatte ich mir mehr auch .. was eigentlich … die Betonung auf die im Untertitel vorkommende „Lebensklugheit“ auch im Sinne von „Herzensbildung“. 

Ob‘s später noch kam? Im ersten Drittel jedenfalls nicht und auch beim Überfliegen fand ich mehr Schul- als Lebenswissen. Noch ein Kritikpunkt: nur Männer! Es werden nur Männer aus größtenteils Zeiten behandelt - sowohl als selber weise als auch als Weisheitslehren unterrichtend - in denen Frauen (kein Thema im ganzen Buch, es sei denn, ich habe  beim Überfliegen was übersehen) gar nicht erst als denkende Menschen galten sondern als Besitztümer der (auch der weisen) Männer.

Wäre es digital gewesen, hätte ich nach dem Begriff „Frau“ oder gar „weise Frau“ gesucht. Da ich es aber als Hardcover (an)gelesen habe, war das  nicht möglich. 

Es wäre für mich wünschenswerter gewesen, im Text selber Weisheit durchschimmern zu fühlen. Zumindest mir blieb das verwehrt. Ich sah nur die Theorie derselben vorgestellt. Wer das mag, mag zugreifen. Es ist nicht schlecht geschrieben und die Themen durchaus interessant.


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    Ich habe mittig - sogar erst etwas später - abgebrochen weil irgendwie nicht mein Ding. Und spätestens auf Hälfte drehte es sich für mich im Kreis. Diverse Fragezeichen entstanden. 

    Vielleicht bin ich selber ein einziger blinder Fleck denn das Buch hatte recht gute Kritiken. Wo es mir zuerst über den Weg gelaufen ist, daran erinnere ich mich nicht. Einige Stichwörter - wie z. B. die „emotionale Heimatlosigkeit“ sprachen mich an. Die Inhalte dann nicht mehr.

    Bisschen verblüfft hat mich auch, dass im Vorstellungsvideo für das Buch (siehe Link im Titel) hauptsächlich von Essstörungen als Hauptmotiv die Rede ist. Im Buch war es das nicht, im Klappentext taucht es nicht auf  und wie gesagt war ich schon über Mitte. Die wurden höchstens als mögliches Beispiel für den Anwendungsfall mit aufgezählt. Ist auch nicht meine Baustelle.

    Weil aber bekanntlich nicht nur Geschmäcker sondern auch gewinnbringende Methoden von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sind, möchte ich nicht ausschließen sondern gehe sogar davon aus, dass andere davon auch profitieren können.

    Zumindest halte ich es für angeraten und hilfreich für die meisten Menschen, sich auch mal mit ihrer Psyche und dem geistigen Leben und Befinden zu befassen. Auf welchen Wegen und mit welchen Methoden auch immer. Insofern gut meiner Meinung nach, dass in dieser Hinsicht viel Anregung und Möglichkeit geboten wird und auch kein Tabu mehr in diesen Persönlichkeitsfragen besteht. Oder doch?

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    Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2025
    ISBN 9783737102377
    Gebunden, 224 Seiten

    Sehr wisschaftstheoretisch und sperrig zu lesen. Dadurch kam ich kaum dazu, den Inhalt (die Stoiker finde ich ein interessantes Thema) überhaupt aufzunehmen weil mein Hirn sich schlicht weigerte, die vor Trockenheit nur so staubende germanistisch-soziologische Altmännersprache (fand ich irgendwie - und alle gefundenen Rezensionen sind von Männern) mitzugehen. Es stieg nach jedem gelesenen Satz neu und entschiedener aus. Wird wohl nix mehr mit einem Studium im Alter. Ein Glück! Nicht viel liegt mir ferner. Tauge eher nicht als Bewohnerin eines Elfenbeinturms.

    Bin aber zuversichtlich, dass meine restliche Lebensführung dennoch halbwegs zufriedenstellend gelingen wird 😊



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    Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2025

    ISBN 9783608966886
    Gebunden, 192 Seiten

    Dieses - wie es NDR Kultur nennt - Psychodrama bzw. Duell ums Überleben hat es aus irgendwelchen mir selber nicht ganz klaren Gründen nicht geschafft, mich zu fesseln. Obwohl es mir im Grunde auch in keiner Weise sonderlich negativ aufgestoßen ist.
    Es war schlicht - als Ausleihe der Stadtbibliothek schon in Maximalverlängerung - nie Hauptdarsteller. Mehrfach reingelesen, in Stückelungen bis ca. 1/4 gekommen, immer wieder reindenken müssen, von anderem Lesestoff überflügelt worden, ist nun die maximale Ausleihdauer erreicht und es muss morgen zurückgegeben werden.
    Habe ich schnell noch punktuell reingelesen, ob es die Mühe wert ist, direkt nach Rückgabe um Neuausleihe anzuklopfen. Aber auch die zufällig angelesenen Seiten im hinteren Teil vermochten nicht, mich davon zu überzeugen.



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      Erscheinungsdatum:13.05.2025
      ISBN:9783499017407
      Umfang:384 Seiten
      Verlag:ROWOHLT

      Der Covertext klang vielversprechend. Und vermutlich taten auch das Coverbild samt Label „SPIEGEL Bestseller“ ihre subtile Wirkung des Köderns.

      Leider hielt es für mich nicht, was ich mir davon versprochen hatte. Selbst wenn man liest und auch glauben mag, dass es sich beim Gelesenen um sehr emotionale Ereignisse gehandelt hat, kommt das beim Lesen  nicht oder kaum rüber. 

      Hinzu kommt, dass ich die Musikerin weder als Bandleaderin der Gruppe „Jennifer Rostock“ noch als Solokünstlerin „Yaenniver“  kannte und mich ihr Werdegang als solche nicht fesseln konnte. Sie betont es mehrfach, wie sehr die Bühne „ihr Ding“ ist. Mag sein. Kann ich nicht beurteilen. Das Schreiben ist es meiner Meinung nach eher nicht. Und ich neige nicht zum Groupie. Habe nach ca. 150 Seiten abgebrochen.



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      Irgendein Rezensent hat geschrieben, es handele sich bei Paul Bokowski um den lustigsten Autoren Berlins. Da ich sonst keine lustigen Berliner Autoren kenne, kann ich das nicht wirklich beurteilen aber mein Humor wurde nicht wirklich getroffen.

      Mag auch sein, dass es ein bisschen daran liegt, dass seine Geschichten sich schlicht durch die Jahre, die seit dem Erscheinen des Buches sind, überlebt haben. Witze über Mütter und andere ältere Leute, die *oh Schreck* plötzlich im Internet auftauchen, mögen einige noch vor einem Dutzend Jahren lustig gefunden haben; inzwischen ist es einfach nur noch „Fragezeichen“?


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      Auch hier gilt: vermutlich reine Geschmackssache. Ich würde nie behaupten, dass irgendwas schlecht geschrieben wäre an den Geschichten. Vielleicht taugte mir auch in erster Linie das Hörbuch-Format nicht. Jedenfalls stellte ich irgendwann fest, dass ich mich beim Zuhören über die Inhalte langweile, ich die Episoden völlig belanglos finde. Oder sogar in ihrer Denkrichtung bzw. den Handlungsmustern nervig. 

      Es sind Geschichten aus dem Leben der Autorin, in denen sich ein sehr unterschiedliches Denken, eine andere Herangehensweise etc. zeigt als ich sie selber habe oder in vergleichbaren Situationen haben würde. Was ansich auch interessant oder sogar das Interessante an Geschichten sein könnte: das Andere. In diesem Fall hat‘s mich aber nicht gepackt und ich so ca. nach dem ersten Drittel aufgehört.

      Immerhin war ich neugierig genug, mich auf der Webseite der Onleihe einzuloggen (was ich so gut wie nie tue), nur um nachzusehen, auf wie vielen Bewertungen die dortige fünf-Sterne-Bewertung basiert. Was man in der App nicht nachschauen kann, auf der Webseite aber schon. Es war exakt eine Bewertung ;)


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