Freitag, 7. August 2026

Tan Twan Eng, Das Haus der Türen

Seiten: 352
Dumont Verlag
Erscheinungstag:15.04.2025
ISBN: 978-3-7558-0018-7

„Ich war ein Viertel ‚normal‘ und drei Viertel schwul. Aber ich versuchte mich selbst zu überzeugen, dass es umgekehrt war. Das war mein größter Fehler.“ 

(William Somerset Maugham)

Dieses Zitat ist keins aus dem hier vorgestellten Buch des Malayischen Schriftstellers Tan Twan Eng sondern eins von William Somerset Maugham, der im historischen Roman  „Das Haus der Türen“, in dem reale und fiktionale Elemente sehr gekonnt und berührend zu einer stimmigen Geschichte verwoben werden, eine tragende Rolle spielt. Das Zitat passt außerdem zu einem Hauptthema des Romans.

Wunderschön erzählt mit einem für mich sehr harmonischen Mix aus persönlich-emotionalen, sprachlich brillianten und sachlich-wissen vermittelnden Anteilen. Lebendige und ausdrucksstarke Charaktere, changierende Perspektivwechsel und vor allem interessante Thematik. 


🇲🇾 🚪 🇨🇳


2 Kommentare:

  1. Das scheint mir so ein Buch zu sein, dass es mit sich bringt, auch etwas von William Sommerset Maugham lesen zu wollen! Haben solche Bücher (die die Will-lesen-Liste so drastisch verlängern) eigentlich einen eigenen Namen? Mulitiplikatorbücher? Der Griff ins Verderben? Suchtauslöser?
    Danke für den Tipp! :)

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    1. Rate mal, was hier schon als geliehener Lesestoff rumliegt (aber trotzdem noch etwas warten muss ;) Natürlich dasjenige Buch, das im Roman mehrfach als gerade in Herausgabe befindlich genannt wird. Wobei ich von Somerset Maugham schon gelesen habe. Das aber sooo lange her ist, dass ich mich lediglich daran erinnere, vor ca. 30 Jahren „Der Menschen Hörigkeit“ von ihm als eins von zwei Büchern mit in einen Gruppen-Hüttenurlaub in den Tauern genommen hatte. Dort gab es keinen Strom und so konnte nur bei Licht gelesen werden. Ich verschlang das Buch trotzdem. An den Inhalt erinnere ich mich nicht mehr (nochmal lesen?) aber daran, dass ich es nach kurzer Zeit durchgelesen hatte und das zweite mitgenommene Buch ihm nicht das Wasser reichen konnte, so dass ich ihm regelrecht nachtrauerte …

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