Samstag, 8. August 2026

Wladimir Kaminer, Mahlzeit!

„Kaum jemand ist so neugierig auf seine Nachbarn wie Wladimir Kaminer. Egal ob es um einzelne Menschen oder ganze Länder geht. Und wie könnte man einander besser kennenlernen als beim gemeinsamen Essen? Ist man zu Gast an fremden Tischen, verleibt man sich nicht nur die Kultur der anderen ein, man erfährt auch deren Träume, Wünsche, Sorgen und Hoffnungen. Auf seinen Reisen durch Europa nascht Wladimir Kaminer von den Tellern Portugals ebenso wie aus den Honigtöpfchen Bulgariens, er trinkt den Wein der Republik Moldau und tunkt den Löffel in die Töpfe Serbiens. Vor allem aber kommt er mit den Menschen ins Gespräch und taucht tief in deren Geschichte und Geschichten ein. Seine Streifzüge zeigen ein Europa, das so vielfältig, bunt und überraschend ist wie seine Speisen.“

»Der fabelhafte Schriftsteller Wladimir Kaminer ist das, was manche vermeintliche und selbst ernannte Brückenbauer gerne wären, ein echter Brückenbauer nämlich.« Süddeutsche Zeitung


Ich fand‘s manchmal etwas platt aber insgesamt unterhaltsam genug, dass ich an einigen Stellen laut aufgelacht habe. Dabei geht es nicht wirklich nur um das Essen und vor allem Trinken (von Alkohol). Mir persönlich gefiel auch die Geschichte von der Buchmesse in Bosnien, in der die Europäische Literatur quasi zum Sprachenwettkampf antrat, ziemlich gut. Lässt sich zum heiteren Zeitvertreib - bei mir im Bus und beim Joggen - auch inklusive der humoristischen Plumpheiten genießen. Den markanten russischen Akzent des vortragenden Autors mochte ich nach einer kleinen Eingewohnweile sehr gerne.


🍻 🍖🍸



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