„Ich war ein Viertel ‚normal‘ und drei Viertel schwul. Aber ich versuchte mich selbst zu überzeugen, dass es umgekehrt war. Das war mein größter Fehler.“
(William Somerset Maugham)
Dieses Zitat ist keins aus dem hier vorgestellten Buch des Malayischen Schriftstellers Tan Twan Eng sondern eins von William Somerset Maugham, der im historischen Roman „Das Haus der Türen“, in dem reale und fiktionale Elemente sehr gekonnt und berührend zu einer stimmigen Geschichte verwoben werden, eine tragende Rolle spielt.
Wunderschön erzählt mit einem für mich sehr harmonischen Mix aus persönlich-emotionalen, sprachlich brillianten und sachlich-wissen vermittelnden Anteilen. Lebendige und ausdrucksstarke Charaktere, changierende Perspektivwechsel und vor allem interessante Thematik.

