- Ralf Westhoff; Niemals Nichts
KLAPPENTEXT:
„Anfang des 19. Jahrhunderts, zwei Höfe im Nirgendwo. Lisa und Maximilian heiraten, sie kennen sich von Kindheit an, und Lisa ist die Einzige, die Maximilian mit seinem Sprachfehler versteht. Es ist eine Zweckehe aus der Not. Denn Bauer Andres ist verschwunden, er, der Träumer, hat den Hof für eine Schiffspassage in die Neue Welt beliehen und Maximilian, seinem Sohn, riesige Schulden hinterlassen. Das junge Paar könnte alles verlieren. Doch in Lisa erwacht der Kampfgeist. Ganz allein fährt sie in die Stadt, und bald kommt sie der jahrelangen Übervorteilung durch die Kornhändler auf die Spur. Die beiden erkennen, dass sie alles hinterfragen, neu wirtschaften lernen müssen, um den Hof zu retten. Während sie ihr Schicksal in die Hand nehmen, wächst auch ihre Liebe. Unterdessen setzt Andres seine abenteuerliche Reise in Richtung Amerika fort, schlägt sich durch fremde Gegenden, bis ihm klar wird, was er angerichtet hat.“
Poetisch erzählt. Schlicht und berührend. Figuren, die den Leser nah an sich heranlassen auch und gerade dann, wenn sie sich streckenweise fremd anfühlen. Ein schönes Buch, das mir Freude, Unterhaltung und auch an einigen Stellen inhaltlich Wissenszuwachs gegeben hat.
Ralf Westhoff
Ralf Westhoff, geboren 1969 in München, ist Regisseur und Drehbuchautor. Seine Filme "Shoppen " und "Wir sind die Neuen" waren große Kinoerfolge. Westhoff wurde für seine Drehbücher unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet und war mehrfach für den Deutschen Filmpreis nominiert. "Niemals nichts" ist sein erster Roman.
Rowohlt Berlin Verlag,
Berlin 2025
ISBN 9783737102131
Gebunden, 224 Seiten
🫓 🌾 🧑🌾

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